Reviews

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2025

La traviata (Violetta Valery)

Review: Verdi’s La traviata / Bayerische Staatsoper

Lisette Oropesa offers a sensual, deeply human Violetta, shaping the role around vulnerability rather than glamour. Her focused soprano moves with ease and refinement, giving the music both agility and a quiet glow.
—  Yehya Alazem  •  Interclassical

LA TRAVIATA | Bayerische Staatsoper

Starting, of course, with the sublime Lisette Oropesa. Her performance is a masterclass in singing, paired with a unique sense of emotion. Perhaps even more so in the final act, where no one interprets Violetta’s death better than Lisette. She is a one-of-a-kind singer.
—  Lloyd  •  Opera Diary

Prima Traviata assolutissima, Lisette Oropesa mène le bal dans la reprise de la Traviata à Munich

C’est justement pour la musique et pour le chant que le public s’est déplacé, et surtout pour entendre une nouvelle fois l’incomparable Lisette Oropesa, une chanteuse constellée dont Violetta est l’un des rôles fétiches. La soprano colorature a soulevé l’enthousiasme du public tout au long de la soirée, son interprétation est soutenue par une technique remarquable qui lui permet d’exprimer sans défaut toutes les facettes du rôle : la joie insouciante et l’élan passionné, la fragilité du corps et du cœur, la maladie et la misère, le renoncement et la grandeur morale, le désespoir et l’agonie. La palette émotionnelle complexe de la traviata (la dévoyée) est rendue avec une maîtrise impeccable. Totalement engagée dans le rôle, la chanteuse se fond dans son personnage auquel elle confère une aura lumineuse incandescente dont elle irise tout le lyrisme dramatique. La passion amoureuse la consume tout autant que la maladie qui la ronge. Lisette Oropesa apporte la beauté rayonnante de sa voix à une interprétation d’une authenticité émotionnelle poignante. La palme revient à Lisette Oropesa, qui domine toute la production et nous entraîne dans d’autres sphères, lumineuses et lointaines, dont les beautés sublimes transcendent le monde abyssal du sacrifice auquel son personnage est exposé.
—  Luc Roger  •  Résonances Lyriques

Roméo et Juliette

Lisette Oropesa begeistert als Juliette an der Staatsoper Berlin

Seine Partnerin Lisette Oropesa als Juliette ist da aus anderem Holz geschnitzt. Mit ihren blauen Haaren und verbleichten Jeans wird sie von der Produktion visuell nicht gerade bevorteilt. Man glaubt ihr aber ihr aufmüpfiges Teenygehabe, mit dem sie sich gegen die ungeliebte Hochzeit mit Pâris wehrt. Stimmlich kann sie auf jeden Fall alle Erwartungen erfüllen. Sowohl in den lyrischen Passagen, als auch in den dramatischen Momenten der Oper wartet sie mit guter Stimmführung und perfekter Diktion auf. Die Vokalisen der Juliette in der berühmten Arie “Je veux vivre” erklingen leicht und Glocken-klar. Wenn Juliette den Schlaftrunk schlucken soll, kann sie deren Angst vor der Ungewissheit der Wirkung und den Folgen glaubhaft übermitteln. Ein tolles Portrait, das vom Publikum mit großem Applaus belohnt wurde.
—  Klassik-begeistert  •  Klassik Begeistert

Im ersten Liebesrausch

Schon rein äußerlich entspricht Lisette Oropesa ideal der Vorstellung von der vierzehnjährigen Juliette in Charles Gounods Shakespeare-Vertonung „Roméo et Juliette“. Lisette Oropesa lässt sich uneingeschränkt auf das Konzept der Regisseurin ein. Schon im stummen Spiel verkörpert sie eine völlig glaubwürdige Juliette. Und dann beginnt sie den berühmten Walzer zu singen: „Je veux vivre“ – „Ich will leben“. Sofort ist man dieser Stimme ausgeliefert, dem Jubelklang, der Koloraturenbrillanz, der Leuchtkraft und dem reizvollen Timbre. Lisette Oropesa ist Juliette, sie ist es Note für Note. Kein Wunder, dass sie mit ihrer darstellerischen und vokalen Hingabe Roméo betört. Der Abend endet im Triumph für Lisette Oropesa, die hoffentlich bald wieder in Berlin gastieren wird.
—  Karin Coper  •  Klassik Magazin

Berlin: “Roméo et Juliette”, Charles Gounod

Lisette Oropesa war nun die Juliette und überraschte mit totaler Aneignung von Cléments Regiekonzept samt zweifelhafter Personenführung. Ihr Sopran besitzt eine individuelle Farbe und den gebührend leuchtenden, jugendlichen Klang für die Rolle. Die Koloraturen in „Je veux vivre“ perlen vollendet, die zweite, sogenannte „Gift“-Arie („Dieu! quel frisson“) singt sie mit Emphase und dramatischem Impetus.
—  Bernd Hoppe  •  Der Opern Freund

Nicht ohne meine Juliette: Lisette Oropesa und Roméo Charles Castronovo

Die Juliette (Haare eisblau) präsentiert sich – Berlin verpflichtet – im attraktiven Fläz- und Schlabberlook. Lisette Oropesa singt das frappierend. Ihr Auftritt erfolgt mit dem kurzen Écoutez, écoutez. Die schwärmerische Arie Je veux vivre ertönt nicht nur als jugendfroher Ausdruck sprühender Lebensfreude, sondern auch als nervöses Besorgtsein der Generation Z. Bei Oropesa tönt das einen Hauch adrett, eine Prise höhere Tochter. Aber Oropesa singt unendlich classy. Leicht, präzise, schnelles Vibrato, der Klang lupenrein. Hervorragend, wie der Moll-Teil von Je veux vivre durch federleichte Einfärbung der Stimme seine Melancholie erhält. Sie hat keine italienische Stimme, wie der Name nahelegen könnte, keine französische, sondern eine US-amerikanische von brillantem Finish.
—  Schlatz  •  Konzert Kritik Opern Kritik

La traviata (Violetta Valery)

„La Traviata“ Unter den Linden: Ein Staraufgebot erfüllt die hohen Erwartungen

In der Derniere der Serie feierte Lisette Oropesa ihr überfälliges Hausdebüt, die Sängerin mit kubanischen Wurzeln genießt international bereits Starruhm. Wie berechtigt dieser ist, war schon nach wenigen Minuten klar. Oropesas gut geführter lyrischer Sopran verfügt neben einem sehr ansprechenden Timbre über eine bemerkenswerte Phrasierungskunst. Da wird keine Silbe, keine Phrase dem Zufall überlassen, die Sängerin gestaltet intensiv und gibt der Violetta ein ganz persönliches, individuelles Profil. Dass der Spitzenton in der großen Arie des ersten Aktes ein wenig forciert wirkt – geschenkt! Spätestens als Sterbende reiht sich Oropesa in die großen Interpretinnen dieser Rolle ein. Die drei Hauptdarsteller wurden frenetisch gefeiert, der Beifall für Oropesa erreichte Orkanstärke.
—  Peter Sommeregger  •  Klassik Begeistert

Manon

Idealbesetzung

Lisette Oropesa begeisterte zuletzt bei den Salzburger Festspielen als Donizettis Maria Stuarda, Massenets Manon scheint für ihren im Lauf der Zeit dunkler gewordenen Sopran maßgeschneidert zu sein, auch weil die Virtuosität für die Gavotte „Profitons bien de la jeunesse“ nicht abhanden gekommen ist. Wie sie die Figur schauspielerisch durchlebt, hat zudem Kinoqualitäten. Oropesa hat somit wieder einmal bewiesen, dass sie so gut ist wie ihr Ruf.
—  Rainhard Wiesinger  •  Klassik Magazin

Une Manon portée par un duo d’exception

Incarnant une Manon d’abord juvénile et espiègle puis femme du monde sûre d’elle-même et de ses atouts, Lisette Oropesa déploie un timbre superbe et fait preuve d’une grande agilité vocale, excellant dans les passages virtuoses. Cependant, loin de se limiter à une simple prouesse technique, la soprano insuffle une dimension dramatique éblouissante à son interprétation, à même de traduire tous les états d’âme du personnage, naviguant entre moments de bel canto pur et expression du vertige dramatique de Manon.
—  Claudio Poloni  •  Concerto Net

Quartet Of Productions A Stellar Start For New Boss At Zurich Opera

Manon is one of Oropesa’s best roles, showing her lyrical soprano to its finest advantage under normal circumstances, let alone when the soprano was in such voluptuous voice as she was for this performance.
—  Rick Perdian  •  Classical Voice America

Opernhaus Zürich: Wiederaufnahme von Jules Massenets Oper „Manon“

Lisette Oropesa als Manon ist großartig, sowohl stimmlich, wie auch durch ihre Interpretation der Titelfigur. Sie vermag es meisterhaft, Stimmungen wie Freude, Übermut oder Verzweiflung, dem Publikum zu vermitteln.
—  Marco Stücklin  •  Opern Magazin

MANON | Opernhaus Zürich

At the heart of the evening was Lisette Oropesa, whose portrayal of Manon confirms her complete artistic maturity in the role. From the first act, her command of the character’s arc was palpable. She brought a finely shaded interpretation that captured Manon’s evolution from youthful impulsiveness to tragic despair. Oropesa’s voice, always radiant, was imbued with emotional texture throughout. The famous “Adieu, notre petite table” was deeply moving, rendered with such intimacy and fragility that the audience seemed to hold its breath. In contrast, the dazzling gavotte in Act III showed her technical brilliance yet impeccably controlled. Her crystalline high notes and refined phrasing, paired with flawless French diction, placed her firmly among the definitive interpreters of the role today. She offered not just a vocally perfect Manon, but one who felt vividly, heartbreakingly real.
—  Lloyd  •  Opera Diary

MANON von Jules Massenet. Wiederaufnahme. Geht es so weiter, sind die goldenen Jahre am Opernhaus

Lisette Oropesa triumphiert an diesem Abend als Manon Lescaut. Die jugendlich strahlende Stimme sitzt perfekt, spricht in allen Lagen perfekt an und hat das «gewisse Etwas». Mit perfekt fokussiertem, traumhaft sicherem, auf Anhieb erkennbarem
—  Jan Krobot  •  Online Merker

Oropesa y Bernheim deslumbran en la 'Manon' dirigida por Quatrini

Desde su primera aparición, la soprano estadounidense lució en el aria de entrada un timbre redondo y luminoso, mientras el tenor desplegaba un fraseo de impecable pureza. El dúo «À Paris, nous irons» confirmó su química: ella con ligereza juguetona; él con elegante complicidad. El «Adieu, notre petite table» de Oropesa destacó por un fraseo impecablemente sostenido, con fiato generoso y un control dinámico que llevó la emoción a una intensidad íntima y sobrecogedora. Bernheim respondió de inmediato con «En fermant les yeux», desplegando una línea de canto homogénea y perfectamente apoyada, de pianos bien regulados y sutiles toques de falsete que reforzaron el carácter ensoñador de la página. En la escena del Cours-la-Reine, Oropesa deslumbró en «Obéissons quand leur voix appelle» con coloratura de manual, trinos perfectamente engastados y una línea de gran distinción que hizo brillar cada arabesco melódico; y, sin perder un ápice de frescura, culminó con una Gavotte de auténtica escuela francesa, ligera y danzante.
—  Albert Garriga  •  Opera Actual

Die Oper Zürich glänzt mit einer fulminanten „Manon“

Lisette Oropesa war schlicht phantastisch, sie hat diese Aufführung mit ihrer stetigen Bühnenpräsenz getragen – ihre leuchtende Stimme voll innerer Kraft, sie brennt von Selbstzweifeln, die dann umgehend umschlagen in Leidenschaft und spielerische Frivolität.
—  Charles E. Ritterband  •  Klassik Begeistert

Zürich, Opernhaus: MANON; 24.09.2025

Lisette Oropesa IST Manon mit jeder Faser, jeder Mimik, jeder Geste und mit einer stupenden vokalen Rollengestaltung. Die Stimme leuchtet, brennt, kennt Leidenschaft, Trauer, Stimmungsschwankungen und ist von immenser Kraft, ohne jegliches Forcieren. Da ist eine tiefe Empfindsamkeit zu verspüren, eine Jugendlichkeit, eine Unerschrockenheit, aber auch Wehmut und Selbstvorwürfe und vor allem ein Verständnis für und eine Liebe zu dieser Figur. Das ist weniger kalkulierende femme fatale als vielmehr einfach eine junge Frau an der Schwelle zum Erwachsenwerden, welche für ihre Fehler bitter bezahlen muss.
—  Kaspar Sannemann  •  Oper Aktuell

Rigoletto (Gilda)

Verona: “Rigoletto”, Giuseppe Verdi

Oropesa war weit entfernt von der puppenhaften Interpretation mancher ihrer Kolleginnen; in ihrer Stimme war die ganze Skala von jugendlich-glücklichem Überschwang bis zur Opferbereitschaft zu hören. Ein echter Höhepunkt war das sonst so oft mechanisch klingende „Caro nome“, durchdrungen von den seligen Gefühlen einer ersten Liebe.
—  OpernFreund  •  Der Opern Freund

Arena di Verona: Rigoletto (Tezier, Oropesa, Pati)

Lisette Oropesa, subentrata all’ultimo momento al posto di Erin Morley, nel ruolo di Gilda incantando con una voce limpida, acuti luminosi e una presenza scenica raffinata. Tocca l’apice con l’aria “Caro nome” tenendo il pubblico sospeso in un silenzio quasi religioso, esploso poi in ovazioni liberatorie, un segno inconfondibile che quelle gradinate custodivano un pubblico consapevole di chi stava ascoltando.
—  Greta Leone  •  Opera Mundus

L'Arena chiude con Rigoletto

Nel ruolo di Gilda la superstar Lisette Oropesa (chiamata a sostituire l’indisposta Erin Morley), anche lei veterana del ruolo con cui debuttò in arena nel 2018. Il soprano statunitense fornisce un’interpretazione classica, ma non meno intensa, sfoggiando tutte le sue capacità vocali per mandare in visibilio il pubblico: gli improvvisi pianissimo, gli acuti sfolgoranti e la gestione notevole anche del registro grave ‒ caratterizzato da un sofisticato vibrato che sembra evidenziarlo quasi in senso drammaturgico ‒ garantiscono alla cantante un meritato successo.
—  Gabriele D'Aprile  •  Giornale della Musica

ARENA DI VERONA - RIGOLETTO- OROPESA, TEZIER, PATI - 06 SETTEMBRE 2025

Accanto a lui la Gilda di Lisette Oropesa ha illuminato la serata con un canto di rara bellezza: acuti luminosi, agilità cristalline e un fraseggio che ha reso palpabile la fragilità del personaggio. Il pubblico le ha restituito un’ovazione dopo un “Caro nome” da manuale – e non uno qualunque, ma di quelli che ti fanno venire voglia di premere “repeat”.
—  Pierluigi Guadagni  •  MTG Lirica

Arena di Verona Festival 2025. G. Verdi “Rigoletto” 6 settembre 2025.

Lisette Oropesa si conferma come uno dei soprani di punta dei nostri tempi. Ottima tecnica, fiati lunghissimi, trilli che sono veri trilli. Una paletta di colori tale da permetterle di tratteggiare tutti gli aspetti di questo personaggio apparentemente semplice e scontato e che spesso, in passato, era visto come una bambolina stupidella. Gilda non è così e ne è la prova il fatto che, nonostante il padre le avesse fornito le prove circa la bieca personalità del Duca ed il suo cinismo, decide comunque di sacrificare la sua vita per l’uomo che ama. “Caro nome” eseguito senza le puntature di tradizione proprio per sottolineare l’aspetto più lirico che Verdi ha riservato a questo personaggio ma un Mib sopracuto al termine della “Vendetta” che “non ce n’era per nessuno”. Scenicamente adorabile. Il personaggio è assolutamente credibile. La riascolterò se tutto andrà bene a Napoli in ottobre 2026 come Alcina. Alla fine mi ha chiesto “Ma si sentiva?” perché lei non aveva la giusta percezione. L’ho tranquillizzata. Ha una proiezione vocale pazzesca che, in un’acustica non proprio facile come quella dell’Arena, ha fatto la differenza!
—  Riccardo Ristori  •  Lirica Oggi

Rigoletto – Arena di Verona Opera Festival 2025, Verona

Grande sorpresa ci ha colti nell’apprendere, pochi giorni prima della recita, dell’arrivo, nella città scaligera, del celebre soprano Lisette Oropesa. Si rimane colpiti, anche in questa occasione, dalla musicalità e dalla duttilità di una vocalità sempre sorvegliata e guidata da un presidio tecnico di eccellente precisione. Alla pienezza dei centri, segue un registro superiore che si articola attraverso lamine di suono di cristallina purezza.
—  Marco Faverzani  •  Opera Libera

Maria Stuarda

Mark Pullinger explores a range of operas from across Europe

The two central performances are terrific in their different ways. Lisette Oropesa, dressed in virginal white apart from a shimmering gold gown for her execution, is a bel canto queen, right at home in Donizetti’s demanding vocal writing. Her technique – perfect coloratura, seamless legato – is revered across the operatic world, but the expressive way she shades the music goes beyond technique into presenting a believable character in her sympathetic portrait.
—  Mark Pullinger  •  Gramophone

Crítica: «Maria Stuarda» en el Festival de Salzburgo

Lisette Oropessa, por su parte, nos ofreció una Maria Stuarda antológica, la de una gran soprano lírica que aborda el papel con hermosa flexibilidad, fraseo preciso y bien proyectado, brillantes coloraturas, fineza y soltura en las notas altas y una vibrante presencia en escena que en todo momento expresa con fuerza y ​​precisión la emoción sentida. Vive desde dentro y transmite la transfiguración de su personaje, que pasa del desprecio de una reina altiva y desdeñosa, ciertamente cautiva pero convencida de su derecho dinástico, su legitimidad y su inocencia ante la calumnia ignominiosa, a los perdones de una mujer generosa casi en olor a santidad.
—  Luc Roger  •  Opera World

Salzburger Festspiele 2025 : Maria Stuarda ou "La roue de l'infortune"

Et puis il y a Lisette Oropesa qui oppose à l’araignée noire un profil de tendre oiselle blanche (on voit déjà les subtilités de la mise en scène). Lisette Oropesa remporte un succès océanique et c’est évidemment justifié. La voix s’est élargie, le phrasé est impeccable, la diction comme toujours un modèle de clarté, elle chante avec les couleurs qu’on aimerait entendre en fosse et chez sa partenaire, avec une palette infinie liée aussi à son contrôle vocal, dominant les filati, les passages, mais aussi les graves et particulièrement expressive (elle a chanté Verdi et cela s’entend aussi). Il y a chez Oropesa une manière de chanter qui semble afficher une fragilité et qui est au contraire d’une vraie solidité, avec les accents voulus, avec le style : c’est la seule vraie belcantiste du plateau et qui sait être à la fois la Maria fragile et la Maria déterminée parce que c’est aussi une interprète sensible. La voix n’a pas un volume époustouflant, mais la projection, la tenue de souffle, la ligne montrent une domination technique incroyable. Une technique belcantiste pure qui lui permet – et ce n’est pas un paradoxe – d’aborder aussi bien Rossini que Verdi, Bellini que Meyerbeer, avec en prime Massenet ou Gounod. Prestation immense, qui était attendue et qui est pour nous confirmation de cette carrière bien menée qui reste assez linéaire et prudente.
—  Guy Cherqui  •  Wanderer

Lisette Oropessa et Kate Lindsey couronnées reines d’une production éblouissante.

Lisette Oropessa nous a, quant à elle, offert une Maria Stuarda d’anthologie, celle d’une grande soprano lyrique qui aborde le rôle avec une belle souplesse, un phrasé précis, bien projeté, des coloratures brillantes, de la finesse et de la facilité dans les aigus et une présence vibrante en scène qui à chaque instant exprime avec force et justesse l’émotion ressentie. Elle vit de l’intérieur et transmet la transfiguration de son personnage qui passe des mépris d’une reine hautaine, méprisante, certes captive mais convaincue de son bon droit dynastique, de sa légitimité et de son innocence face aux ignominieuses calomnies, aux pardons d’une femme généreuse quasi en odeur de sainteté.
—  Luc Roger  •  Résonances Lyriques

Stuarda en Salzburgo: ¿Bel canto vs Musiktheater?

Lisette Oropesa repitió histriónicamente el rol que la ha hecho justamente famosa. Basta escuchar su legato proyectado en registro alto, sin filar y en sostenido semi-piano en su plegaria para darse cuenta de por qué es la Maria Stuarda del momento.
—  Agustín Blanco Bazán  •  Mundo Classico

Maria Stuarda à Salzbourg

Partenaire idéale et témoignant du même parfait accord avec le metteur en scène, Lisette Oporesa, dont c’est la première scénique à Salzbourg, après sa prise de rôle à Madrid la saison dernière, toujours d’une très grande beauté en scène et actrice non moins intense, donne une prestation tout aussi éblouissante, suraigus vertigineux et sans dureté de sa parfaite colorature, et forces inépuisables savamment ménagées, en particulier pour les quelque quarante minutes de chant continu du III, sans aucune défaillance ou faiblesse perceptible.
—  François Lehel  •  Opera Magazine

Zwei Königinnen auf der Scheibe – MARIA STUARDA von Gaetano Donizetti in Salzburg

August 2025 erbringt uneingeschränkt die amerikanische, lyrische Koloratursopranistin Lisette Oropesa als Maria. Beginnend mit ihrer Auftrittskavatine im zweiten Akt bewegt sie mit langgezogenen Legatokantilenen, flutender, berührender Ausdrucksgesang dominiert auch ihre beiden großen Szenen am Schluss, die Gran Scena e Preghiera und die Aria del supplizio.
—  Thomas Rauchenwald  •  Rauchenwald Classic

Maria Stuarda Die Schicksalsräder drehen sich in Salzburg

Auch für die Sänger stellt diese Darstellung höchste Anforderungen, die das großartige Ensemble bravourös meistert. Allen voran Lisette Oropesa in der Titelrolle. Die zierliche Amerikaner begeistert mit ihrer kräftigen Stimme und ihrem darstellerischen Ausdruck. Sie schlüpft wahrlich in die Gefühlswelt der jungen Königstochter, die Macht und Anspruch auf drei Kronen in die Wiege gelegt bekam und zu ihrer Halbschwester flüchtete, die um ihren Thron zu sichern sie gefangen nimmt. So sind Stolz und herrschaftliche Haltung, Hoffnung und Angst, Schicksalsergebenheit bei ihr fühlbar. Locker perlen ihre Läufe und zarten Koloraturen, energisch ihre Gefühlsausbrüche und gedemütigte Haltung. Ihr Sopran zeigt viel Fassetten, einen weichen Klang in den silbrigen Höhen und lyrisch geführte Melodien.
—  Helmut Pitsch  •  Opera Online

A Salisburgo il Perpetuum Mobile di Maria Stuarda

Grande protagonista della serata è la Maria Stuarda di Lisette Oropesa, che incanta sia scenicamente che vocalmente. Forse l’interprete che meglio riesce a incarnare l’idea registica, la Oropesa svetta negli acuti e si impone per fraseggio, precisione e forza vocale.
—  Raffaello Malesci  •  Opera Teatro

Tourner à en perdre la tête

Tout le contraire de la radieuse Marie Stuart de Lisette Oropesa, chant modelé et modulé, émission suspendue sur le souffle, moyens prodigieux d’ampleur, de longueur, de qualité.
—  Thomas Coubronne  •  Alta Musica

Salisburgo - Grosses Festspielhaus: Maria Stuarda

Lisette Oropesa si proietta nel ruolo del titolo con decisione e l’incisività vocale data anche dal valore attribuito alle parole del libretto. Il suo canto riesce a dipingere con chiarezza il doppio volto della protagonista, la dolcezza e il temperamento. Il regista la vuole alla fine beatificata in un’immagine di Madonna dorata che ascende nella luce. È il sigillo coerente del contrasto manicheista delineato con convinzione per l’intero spettacolo.

—  Rossana Paliaga  •  Opera Click

An astonishing piece of kinetic musical theatre

Lisette Oropesa made an engagingly plangent Maria, delightful in her enjoyment of the open spaces in her first scene yet proud and authoritarian in the remainder of the act. Her interaction with Kate Lindsey's Elisabetta was masterly and we could see the proud haughtiness emerging from behind the mask.

Her scene with Aleksei Kulagin's sympathetic Talbot in Act Two was a masterpiece of double speak. Oropesa managed to make Maria's confession touching and moving so that when she said she went to the scaffold innocent, we believe her. The prayer was everything it needed to be and the closing scene, with the descending third disc and writhing, scantily clad young men, was simply astonishing.

—  Robert Hugill  •  Planet Hugill

Salzburg's Maria Stuarda is full of many stunning moments

In the title role, Lisette Oropesa wins through her natural stage presence, style, and musicality. She negotiates the testing score with astute awareness and stamina, while rising wonderfully in the arduous final Act to score an absolute triumph. 

—  Moore Parker  •  The Opera Critic

Modernità di Donizetti a Salisburgo

Altrettanto valida la Stuarda di Lisette Oropesa, solitamente impegnata in ruoli di belcantista pura, qui alle prese con una parte di notevole spessore. Una prova ardua superata a pieni voti, sia nei momenti elegiaci quanto nelle accensioni drammatiche, grazie a una tecnica impeccabile.

—  Oksana Tumanova  •  Euro Comunicazione

Festival de Salzbourg 2025, une saison d’excellence, tout simplement

C’est précisément là où le génie d’interprète de Lisette Oropesa opère : le terrifiant marathon vocal qui lui est assigné, loin de l’assécher lui donne une dimension dramaturgique justement éblouissante – non seulement du fait de la beauté radieuse de son timbre d’argent et de lait mais par l’intelligence de son utilisation, distribuant les moments de pur bel canto et ceux qui inscrivent le vertige dramatique de cet étau qui devrait l’étouffer et la maintient debout, voix impériale qui domine tout, les duos, les ensembles, la pièce entière. Du très grand art, une très grande chanteuse, une très grande dame.

—  Alain Duault  •  Opera Online

Salisburgo: Maria Stuarda sulla ruota del criceto

Lisette Oropesa è belcantista di rango e nei panni dell’eroina eponima è protagonista di una prova maiuscola per arte nell’uso dei suoi mezzi vocali e per adesione al personaggio che viene restituito con rigogliosa varietà di colori e accenti.

—  Alessandro Cammarano  •  Le Salon Musicale

La Ópera en el Mundo Aniol COSTA-PAU, ÓA 282 Oropesa, Lindsey y el giro incesante de las reinas

Maria Stuarda es un paso más en la evolución de Lisette Oropesa hacia papeles más líricos y menos ligeros. La calidez del sonido, la meticulosidad del fraseo y el arte del claroscuro hicieron de ella una reina conmovedora.

—  Xavier Cester  •  Opera Actual

Donizetti: Maria Stuarda at Salzburg Festival | Live Review

In this second night performance, Oropesa sang wonderfully. That’s no surprise for someone whose technique is regularly outstanding – sparkling coloratura, even trills, seamless legato – but it’s the way she used these tools that impressed: a warm vibrato, shading of dynamics and delivery of text combined to create a sympathetic portrait of a believably real woman.

—  Mark Pullinger  •  Gramophone

Les festivals de l’été – Salzbourg : MARIA STUARDA, pas à pas vers l’échafaud

Une mise en scène souvent déroutante, parfois saisissante, mais aussi et surtout une belle exécutionmusicale – et le triomphe attendu de Lisette Oropesa, qui renouvelle sa formidable performance madrilène de décembre dernier.

Lisette Oropesa, qui triompha déjà dans ce même rôle à Madrid en décembre dernier, passe d’un registre à l’autre avec la même maestria. Dès son entrée sur scène, on retrouve la luminosité du timbre et les agilità impeccables qui ont fait sa renommée. La voix reste fraîche et radieuse jusqu’à la fin de l’opéra, et c’est au véritable triomphe d’une reine du chant que l’on assiste lors de la scène de la décapitation.

—  Damien Colas Gallet  •  Premiere Loge Opera

DONIZETTI, Maria Stuarda – Salzbourg

Lisette Oropesa brille de mille feux dans le rôle-titre. La voix est somptueusement belle dans tous les registres, le timbre riche et clair, la virtuosité sans faille.

—  Claude Jottrand  •  Forum Opéra

08.08.2025 – Donizetti, „Maria Stuarda“ bei den Salzburger Festspielen 2025

Und diese Art der Bühnenpräsenz bietet vor allem die Plattform für großartige musikalische Darstellungen, allen voran bei Lisette Oropesa als Maria. Sie verfügt über ein sehr klares Timbre, ist in der Lage alle Feinheiten des Belcanto zu nutzen, etwa die feinen Triller, wenn sie ihre Jugend in Frankreich besingt, aber auch ihrer Stimme eine drohend dunkle Farbe zu verleihen bei der Schmähung von Elisabeth. Sie verkörpert die Titelrolle in einer perfekten Weise, wie es vor ihr wahrscheinlich nur Edita Gruberova gegeben war.

—  Richard Lorber  •  WDR

Wheels of fortune

Act II belongs, essentially, to Maria Stuarda. The opera becomes practically a one-woman show. Oropesa was compelling both vocally and theatrically. She has a number of colors in her voice, including dark ones. As she sang, it occurred to me: “There is a bit of glowing Callas obsidian in that voice.”

—  Jay Nordlinger  •  New Criterion

Donizettis „Maria Stuarda“ in Salzburg: Ein bedeutendes Festspielereignis

Lisette Oropesa als Maria Stuarda ist eine umwerfende Wucht
Dann ist es auch so schön wie Lisette Oropesas stimmliche Gestaltung dieser gar nicht engelhaften Passionskönigin Maria Stuarda. Diese Sängerin ist eine umwerfende Wucht. Das Herz trägt sie im geöffneten Mund auf der Zunge. Ihre Koloraturen, ihr während der Mühen des Ganges sich in die Höhe werfender Gesang ist der Lichtstrahl in dieser in maschinenhaftes Dunkel getauchten Aufführung.

—  SWR Kultur  •  SWR.de

Crítica / Triunfo sobre ruedas de Lisette ​​​​​​​Oropesa

Vencedora la noche del estreno, Oropesa que, si en el primer acto pareció reservar espacio de lucimiento a su adversaria en la historia, deslumbró con sus facultades en el segundo. Especialmente estremecedora la confidencia a un Talbot perdido en la aportación del dúo Quando di luce rosea, para rematar con el sobrecogedor Ah se un giorno da queste ritorte. Desplegando una auténtica exhibición vocal: de los estremecedores sobreagudos a las medias voces; de los delicados pianísimos al espectacular fraseo. Dueña de las facultades que distinguieron a la Malibran, a quien Donizetti, para su estreno en la Scala de Milán en 1835, concibió el personaje central en esta segunda entrega de su Trilogía Tudor.

—  Juan Antonio Llorente  •  Ritmo

Präsentiertellermiene zu bösem Spiel

Die Stimme von Lisette Oropresa ist ein lyrischer Sopran mit einem guten Klangspek­trum. Die zahlreichen figurativen Elemente, etwa den Trillern in der Arie „Quando di luce rosea“, behandelt sie nicht als Dekor, sondern als Klagelaut, ebenso die messa di voce-Effekte in der finalen Pre­ghiera über dem Klagechor ihrer „fami­gliari“. Es war ein imponierendes Debüt

—  Jürgen Kesting  •  Frankfurter Allgemeine Zeitung

Maria Stuarda: Salzburg Festspiele

Lisette Oropesa delivers a luminous performance as Maria, her voice soaring with both regal dignity and desperate humanity that marks the pinnacle of Donizetti singing. Having followed her career and gone to as many of her performances as I could since her Don Pasquale at Glyndebourne in 2017, I can say with confidence that this ranks among her finest achievements—the emotion, power, and exquisite beauty in her phrasing reaching new heights of artistry. Particularly in her final aria, “Deh! Tu di un’umile preghiera,” she achieves that rare combination of technical mastery and emotional transparency that defines great bel canto performance. Costumed in white against the production’s stark monochrome palette, she becomes a beacon of doomed nobility, her vocal radiance illuminating every corner of the theatre. She never just sings, she lives it, she shows it to the world and it’s a true joy to be able to be there and witness her incredibly artistry.

—  Stuart Martin  •  The Stuart Review

Stuarda Oropesa van zeldzame schoonheid

Lisette Oropesa (Maria Stuarda) legt de nadruk op tragedie en menselijkheid. Zij schrijft: “Het gaat over het leed dat haar werd aangedaan, de intriges waar zij het slachtoffer van werd, en wat wij als samenleving daarvan hebben geleerd.” Zij zocht naar Maria’s puurheid en gevoel voor gerechtigheid, en koppelde vocale schoonheid aan emotionele oprechtheid.

Haar vertolking was van een zeldzame schoonheid. Wat een expressie! Beide koninginnen roerden me, maar de sopraan van Oropesa is op dit moment van wereldniveau. In maart 2015 was ze te horen als Gilda (in Rigoletto) in de NTR ZaterdagMatinee in het Concertgebouw in Amsterdam, maar heb haar daar toen gemist. En wat heerlijk om haar nu te horen. In de aria ‘O nube che lieggiera’ in de tweede akte, was er een smetteloze hoge C en later andere diverse hoge noten, zelfs de voorgeschreven hoge D, maar zuiverheid is niet het belangrijkste wat ze te bieden heeft. Vooral de expressie en hoe ze de aria’s brengt is aangrijpend.

—  Monique Ten Boske  •  Place de l'Opera

„Maria Stuarda“ bei den Salzburger Festspielen: Ein tragischer Tanz zur Musik der Zeit

Als titelgebende Maria Stuarda überzeugt Lisette Oropesa vollends, sie verleiht der schottischen Königin sowohl eine selbstbewusste Stärke, die vor scharfen Ausbrüchen nicht zurückschreckt, als auch eine introspektive, gefühlvolle Seite, die nicht weniger von Stärke zeugt. Oropesa vermag es, einen kristallklaren Klang mit großer Weichheit und Sensibilität zu vereinen, stets, auch in den raschen Belcanto-Koloraturen, behält sie eine fein phrasierende Eleganz. Manche Spitzentöne geraten im Kristallenen etwas fahl, doch kann dies nicht von der melancholischen Weichheit des Timbres ablenken, das in den schwärmerischen Passagen auch leicht süßlich, jedoch nie kitschig, werden kann. 

—  Elena Deinhammer  •  Opera Magazine

Frauen unter Einfluss

Die nun wirklich maximal effektheischenden Nummern hat Donizetti freilich der Titelrolle zugedacht. Lisette Oropesa hat nach der Premiere dafür einen wahren Beifallssturm entgegennehmen dürfen. Sie versteht, die Koloraturen so zu servieren, dass sie nie als äußerliches Dekor wirken. Fabelhaft, wie sie exponierteste Töne locker und unverkrampft ansetzt, wie auch sie ein Maximum an Weichheit in die Kantilene einbringt – auch da sind diese beiden Königinnen eigentlich Zwillinge.

—  Reinhard Kriechbaum  •  Nach Kritik

Salzburgo pone en órbita la estrella de Lisette Oropesa

La reina no es solo "Maria Stuarda". La reina es Lisette Oropesa. Y no gobierna únicamente con la voz, sino con una presencia escénica que trasciende la partitura, el personaje y la historia. No pisa el escenario: orbita. Gravita en el eje rotatorio del montaje galáctico de Ulrich Rasche, cuya versión del drama de Donizetti engendra un sistema planetario de poder, exilio y condena. Y allí aparece ella —Oropesa— ataviada como una princesa Leia del belcanto, suspendida en un campo de aros concéntricos, desafiando la gravedad, recortada en luces metálicas, ofreciendo la fragilidad y la determinación de una mártir iluminada por dentro. Vibra la soprano estadounidense con una lógica que es a la vez técnica y mística. La emisión es pura, flexible, orgánica. Pero lo que deslumbra no es tanto la perfección que ya apreciamos este año en el Teatro Real, sino la humanidad con la que resucita el belcanto en la ingravidez de la dramaturgia. Canta para sobrevivir. Canta para elevarse. Y cuando se despide del mundo —"Deh! tu di un’umile preghiera"— no estamos escuchando un aria, sino asistiendo a una epifanía sonora. La voz se curva, se recoge, se ofrece como última resistencia contra la maquinaria que la oprime.

—  Rubén Amón  •  El Confidencial

Erfolg für "Maria Stuarda" bei den Salzburger Festspielen

Oropesa, die erst kürzlich in Madrid ihr Rollendebüt gab und an deren Koloraturen man sich nicht satt hören kann, eine Unschuld in Weiß, der von der Rivalin vorgeworfen wird, ihre Weiblichkeit gezielt zur Durchsetzung ihrer Interessen einzusetzen.

—  Wolfgang Huber-Lang  •  Noen

Wir drehen durch: „Maria Stuarda“ bei den Salzburger Festspielen

Auch Lisette Oropesa in der Titelrolle ist keine, die ihre Kunst als Triumph ausspielt. Funkensprühenden Zierrat gibt es bei ihr nicht, auch daher hinkt der Vergleich mit großen Belcanto-Vorgängerinnen. Von Melancholie und Trauer ist diese sehr lyrische Stimme umflort. Ihr Gesang ist aus reicher Mittellage entwickelt, alles ist geschmackvoll und stilsicher phrasiert, nur im Stratosphärenbereich (Premierenstress?) wird es flach. Oropesa, derzeit führend in diesem Fach, stellt ihre Partie nicht aus, sondern empfindet sie.
—  Markus Thiel  •  Merkur.de

Königinnen zwischen Dunkel- und Schmerzensmännern

Lisette Oropesa hat nach der Premiere dafür einen wahren Beifallssturm entgegen nehmen dürfen. Sie versteht, die Koloraturen so zu servieren, dass sie nie als äußerliches Dekor wirken. Fabelhaft, wie sie exponierteste Töne locker und unverkrampft ansetzt, wie auch sie ein Maximum an Weichheit in die Kantilene einbringt – auch da sind diese beiden Königinnen eigentlich Zwillinge.

—  Reinhard Kriechbaum  •  DrehPunktKultur

Königinnen-Körperdrama

Die Erwartungen an Lisette Oropesa sind riesig und werden von der Amerikanerin prachtvoll erfüllt. Oropesas Spitzentöne schwelgen, wenn auch immer mit einem minimal herben Zusatz. Höhepunkt wird natürlich Marias vierzigminütige Finalsequenz mit Beichte, Gebet und Läuterungsapotheose. All das zelebriert Oropesa fast makellos, anrührend und auf immer gleichen Level, dem die Anmut besser ansteht als die zur Bürde werdende Würde.

—  Roland H. Dippel  •  Concerti.de

„Maria Stuarda“ in der Maschinerie der Macht

Umjubelter Star des Abends ist Lisette Oropesa als Maria mit wunderbar klarem, geschmeidigem Sopran. Strahlend ihre Höhe. Großartig ihre Auseinandersetzung mit Elisabetta, die Wutausbrüche „Figlia impura“ und „vil bastarda“. Da knistert die Szene vor Spannung. Und Kate Lindsey ist in Gesang – auch im tiefen Stimmregister –, in Spiel und Intensität des Ausdrucks eine ebenbürtige Gegnerin.

—  Karlheinz Roschitz  •  Kronen Zeitung

Grandiose Hassgesänge bei "Maria Stuarda" im Salzburger Festspielhaus

All das lädt Lisette Oropesa vokal souverän mit Emotion auf; über die reine Virtuosität hinaus formt sie das innere Geschehen der Figur zum Operndrama.

—  Ljubiša Tošić  •  Der Standard

„Maria Stuarda“ in Salzburg: Ja, wenn sich alles dreht!

Oropesa sich die grundlegende Lyrik ihres trag fähigen Koloratursoprans bewahrt. Sie entwickelt die anspruchsvolle Partie aus einem schimmernden, trauerumflorten Grundklang, den sie auch in virtuos-ele ganten

—  Walter Weidringer  •  Die Presse

Rasche kreist, Oropesa triumphiert

In gleißendem Weiß steht ihr Lisette Oropesa gegenüber, stimmlich aber klingt das wunderbar warm und körperhaft. Die Spitzentöne und die Koloraturen hat sie sicher. Aber noch stärker als in der Akrobatik ist sie im Ausdruck: Wenn sie liebt und leidet, ist sie bei sich und wir sind bei ihr. Eine fantastische Sängerin!

—  Bernhard Neuhoff  •  BR Klassik

Ein Leben voller Wendungen - Jussi Adler-Olsen wird 75

Doch natürlich, das muss in diesem Operngenre so sein, sind die beiden Leading Ladies die Fixsterne dieser außerordentlichen „Stuarda“. Lisette Oropesa, gegenwärtige Führende im jugendlich-dramatischen Koloraturfach, tönt als Maria weich, aber bestimmt, riskiert eine offene, opake Höhe, umschmeichelnd aber herrlich in der Mittellage. Bei ihr hört man in jedem Moment das mühelos elaborierte Belcanto-Können.

—  Manuel Brug  •  Welt.de

I Masnadieri (Amalia)

I Masnadieri de Verdi à Munich : rapt de beauté

Lisette Oropesa est fabuleuse de brillance vocale et de maîtrise de son instrument. L'extrême aigu n'est désormais plus l'aspect le plus saillant de sa tessiture par rapport à son début de carrière, mais le médium est d'une richesse harmonique avec une épaisseur moelleuse qui laisse penser ce que deviendra cette voix dans dix ans et ce qu'elle pourra trouver comme épanouissement dans les Verdi de la maturité. Quelques notes filées ont parfois besoin d'un peu plus de soutien pour éviter des problèmes d'intonation mais ceux-ci sont péchés véniels et peut être temporaires tant l'ensemble du diamant brille de toutes ses facettes. La vocalise facile et la projection sans faille complètent le tableau d'un rôle qui lui sied parfaitement à ce moment de sa carrière.

—  Alain Attyasse  •  ResMusica

Robber barons

At the production’s molten center, Lisette Oropesa’s Amalia provided both the evening’s most luminous moments and its emotional anchor. The role, originally crafted for Jenny Lind, presents a gauntlet of coloratura obstacles that could easily devolve into vocal Olympics. Oropesa transformed these technical challenges into windows of character revelation. Her voice combines surgical precision with spontaneous emotional combustion, allowing her to navigate Verdi’s treacherous vocal terrain while maintaining complete dramatic credibility.

Her finest moment arrived when Amalia discovers Carlo’s survival. Oropesa executed a psychological transformation that bordered on genuine madness — not the decorative operatic variety, but something genuinely unhinged that made you question the character’s grasp on reality. Her voice, creamy and fluid, suddenly acquired an almost supernatural fragility that suggested a mind fracturing under impossible pressure. It was the kind of interpretive leap that separates merely excellent singers from true artists.

—  Michael Landman-Karny  •  Parterre

MÜNCHEN / Nationaltheater: I MASNADIERI

Die einzige weibliche Rolle ist die Prima inter pares. Amalia wird von Lisette Oropesa einfach göttlich dargestellt. Ihr Gesang ist von purer Schönheit, empfindsam, variantenreich, sonor in den Tiefen, teils sanft flirrend, glockenklar in den Höhen, kontrolliert und hochemotional. Die gefeierte Sopranistin veredelt jede Szene, in der sie auftritt – egal ob solo, im Duett, Quartett oder im Zusammenklang mit dem Chor – mit einem zusätzlichen Glanz. Bravissima!

—  Petra Spelzhaus  •  Online Merker

Lisette Oropesa y Charles Castronovo protagonizan 'I masnadieri' de Verdi en la Ópera de Múnich

Lo importante aquí es el canto, y Lisette Oropesa cantaba la parte de Amalia, papel compuesto por Verdi para la soprano Jenny Lind, el conocido como “el ruiseñor sueco”. Oropesa mostró su maestría técnica a lo largo de toda la representación, sus trinos bien emitidos y sus detalles en regular el sonido. Es un papel comprometido, y la soprano sabe sacar adelante todos los pasajes de dificultad como las ágiles cavalette con donosura y más que amplia suficiencia.

—  Javier Pérez  •  Platea Magazine

I masnadieri en Múnich

Ahora bien, si alguien sobresalió en este excepcional reparto fue Lisette Oropesa. I masnadieri es una ópera, si no “rara”, sí muy infrecuente. En consecuencia, el personaje de Amalia no suele formar parte del gran canon de las sopranos. Pese a ello, Oropesa supo dar a esta parte un relieve hasta ahora inusual. ¿Logrará sacar a Amalia y a I masnadieri del relativo olvido en que se encuentran? Sería justo, pues su interpretación fue de una belleza excepcional. 

En primer lugar, debe hacerse mención del cálido timbre y, sobre todo, de los hermosos armónicos de su voz. El volumen es soprendentemente grande para una soprano lírica, incluso en el centro y en los graves, siempre bien audibles. Las agilidades surgieron con naturalidad y sin esfuerzo, el fraseo y la acentuación fueron modélicos. En todo el registro su interpretación fue limpia y sin tiranteces. En lo que toca a los aspectos puramente artísticos, se debe mencionar la versatilidad con la que expresó afectos muy diversos, sin que ello mermara la necesaria homogeneidad vocal y estilística. 

Pero todo esto es poco comparado con la indefinible seducción, el carisma de su voz y de su arte interpretativo, que logró arrebatar al público, quien la aplaudió frenética e interminablemente. Lisette Oropesa se encuentra tal vez en la cima de su carrera: con una trayectoria larga a sus espaldas, lo que le da experiencia y sabiduría, y todavía es lo bastante joven para mantener la frescura de la voz y hacer creíbles sus personajes. Ojalá siga en esta cumbre durante mucho tiempo.

—  J.G. Messerschmidt  •  Pro Opera

When Poe met Schiller

Amalia is Cuban‑American soprano Lisette Oropesa. She debuted in this role at La Scala in David McVicar’s aforementioned production. Her interpretation of the aria was spot on, initially sad and then brilliantly joyous in the cabaletta, with clean coloratura and brilliant high notes. Despite the poor staging and the confusing younger versions of Carlo, Francesco and Amalia that appear intermittently throughout, Oropesa managed to convey Amalia’s nobility and strength of character.

—  Ossama el Naggar  •  Concerto Net

Rigoletto (Gilda)

Rigoletto In Los Angeles

La parte vocal fue muy satisfactoria, comenzando por la Gilda de Lisette Oropesa, quien ya había cantado el mismo papel aquí en 2018, y cuya presencia fue una grata sorpresa porque tomó el lugar que dejó Rosa Feola, anunciada inicialmente en el papel. Oropesa conmovió y maravilló con el manejo virtuoso, seguro y cristalino de su voz. Cada nota y cada frase tuvo sentido en su interpretación, con la variedad de colores y la manera como se regodeó en las notas mas agudas de su parte. 

—  Ramón Jacques  •  Pro Opera

LA Opera’s magnificent “Rigoletto”

Soprano Lisette Oropesa (alternating with Kathryn Lewek) sings Gilda with angelic clarity, capturing the character’s naive devotion and ultimate tragic strength.  Her performance evolved from innocence to maturity in a manner that felt authentic and moving. The chemistry between Oropesa and Kelsey added a compelling emotional layer to the production, making Gilda’s fate all the more tragic. Her famous aria “Caro nome” was angelic and emotionally resonant, with a purity in tone that was haunting.  Her performance sparkled with innocence, making her sacrifice during the lightning and thunderstorm-lashed finale all the more devastating.

—  Pauline Adamek  •  Arts Beat LA

Review – RIGOLETTO: A Maledizione That Lingers Sweetly in the Soul

 Lisette Oropesa gave a luminous, near-transcendent turn as Gilda. Her “Caro nome” was less aria than invocation—fragile, radiant, and utterly devastating.

—  indulgemagazine  •  Indulge Magazine

A Powerhouse ‘Rigoletto’ Ends L.A. Opera Season

her portrayal of Gilda has deepened and matured.  Oropesa sang an exquisite “Caro nome”, in a rendition at once beautifully studied, delicate and passionate.  She can float limpid, affecting high notes and turn accurate, shapely coloratura.  Her trills were perfectly formed pearls.  Oropesa is also a brave, spirited singer ready to dare, well able to ride the storm trio, to crown the climax of the quartet, to ring out in “Si, vendetta”.  A truly superb Gilda, Oropesa is a singer who lends distinction to all she does.

—  Truman C. Wang  •  Classical Voice

LA Opera’s Rigoletto: a feast for the ears – and the mind

As his daughter, Gilda, soprano Lisette Oropesa was touching. Oropesa was playful, flitting around amorously, but then transformed through each of the acts, growing up all too quickly, but believably. “Caro nome” was captivating, sensitively accompanied by James Conlon’s orchestra. The three leads joined forces throughout the evening effectively, Oropesa and Kelsey in the second act were magnificent, Oropesa and Barbera in the first were charming, and capped off their duet with thrilling high notes.

—  Matthew Richard Martinez  •  Bachtrack

Sterile Staging, Ferocious Voices: La Opera’s Rigoletto Bleeds Despite Itself

Lisette Oropesa‘s Gilda might shimmer, but there’s density beneath the sheen. She’s not some glittering victim. She’s a girl in freefall. Her big aria “Caro nome” was as delicate as it was driven. Her second act lament broke open like a wound. There’s a Callas-like depth to her lower register that gives Gilda weight and force, even as she makes devastatingly bad decisions. When she shares the stage with Kelsey, the production’s chill lifts. Their scenes together feel like a separate opera, one where human stakes still matter.

—  Michael Landman-Karny  •  Stage and Cinema

An extraordinary night of music and drama: Quinn Kelsey in LA Opera’s Rigoletto

Oropesa navigated the transition from innocence to maturity both in her stage presence and voice, moving from lyric coloratura to dramatic soprano which distinguishes her altered state.

—  Jane Rosenberg  •  Seen and Heard International

Alcina

VERSALLES / El hechizo barroco de Alcina con una inolvidable Oropesa

La soprano cubano-estadounidense Lisette Oropesa, como suprema hechicera, ofreció una interpretación para quitar el aliento. Su «Ah! mio cor» fue un momento de gracia absoluta: voz de seda y acero, pianissimi flotantes como velos, coloratura centelleante y una expresividad que estremecía el alma. Su encarnación de Alcina oscilaba entre la furia trágica y una vulnerabilidad desgarradora, especialmente en «Ombre pallide», donde su diálogo alucinado con los violines provocó escalofríos en el público. Su último aria, «Mi restano le lagrime», capaz de hacer llorar a las piedras, fue el momento más conmovedor de la velada y le valió una última ovación.

—  Emmanuel Andrieu  •  Scherzo Magazine

Alcina, Furieuse magicienne à Versailles

L'américano-cubaine Lisette Oropesa, est magnétique dans le rôle principal d'Alcina, sœur de Morgana. La grande voix de la soprano léger, parée d'une robe bleu azur scintillante, donne toute sa complexité au rôle de la magicienne maudite. Toutes ses interventions sont riches d'un jeu d'actrice subtil et mesuré, engagé jusque dans sa posture. Sa voix puissante au reconnaissable vibrato rapide reçoit des acclamations. Elle convainc en amoureuse souriante, tout comme en magicienne, reine, femme, dévastée et plaintive, sa technicité lui permettant de mettre un effet « éraillé » sur sa voix. Des intervalles vertigineux au souffle dramatique, les frissons gagnent la salle à maintes reprises : la voix, solidement ancrée dans la poitrine, s'élève sans effort apparent et c'est ainsi qu'elle enchaîne les vocalises avec une virtuosité ensorcelante.

—  Olga Szymczyk  •  Olyrix

I Puritani (Elvira)

Un Bellini más espectacular que tierno

En cuanto a los solistas vocales, Lisette Oropesa responde idealmente, por tipo de voz, por figura escénica, a la Elvira belliniana. Su facilidad para la coloratura, su inteligencia actoral, su bellísima linea de canto, su notabilísima inteligibilidad, son bazas que la soprano sabe emplear para crear un personaje tierno pero sin ñoñerías, loco pero sin brutalidad. Muy creíble.

—  Francisco Leonarte  •  Mundo Classico

Opera de Paris – Bellini’s I puritani

Although Elvira is unsettled in mind for a good portion of the opera, Lisette Oropesa sustains the utmost musical presence and poise in her performance, above all in the long ‘mad scene’ of Act Two. Her vocal line is superbly even throughout, and she evinces a Callas-like ability to express vulnerability and fear within the timbral richness of her singing.

—  Curtis Rogers  •  Classical Source

Opéra National de Paris 2025 Review: I Puritani

Lisette Oropesa: La Diva!
The cast was led by Lisette Oropesa, who made her debut in this role in a staged production during this run. Her performance was nothing short of extraordinary, excelling both musically and dramatically. Her bright, silvery soprano navigated the daunting coloratura passages Bellini composed for his heroine with remarkable ease. She delivered flawless, precise trills, thrilling coloratura, and stunning high notes that sparkled with brilliance.

In the upper register, her voice had a fluttering quality that added an emotional intensity to every phrase, as though she could convey the palpitations of a racing heart. In the more lyrical sections, her seamless legato and delicate pianissimi were deeply moving. A resounding success!

The evening was a resounding triumph, culminating in a standing ovation for Lisette Oropesa.

—  Laura Servidei  •  Opera Wire

Americans in Paris

The role of Elvira is daunting in its vocal demands, and, in this production, she is onstage for almost the entire evening. Luckily, Oropesa was up to the challenge, whirling around the scaffolding in the throes of increasing mania. Her vocal stamina, too, was admirable, as she handled the intricacies of the coloratura with verve and let loose some resounding acuti, even in the final act. Oropesa’s solid technique—proper vowel alignment and abundant appoggio, chiefly—has afforded her the ability to flesh out a myriad of hues across her register.

—  Emma Hoffman  •  Parterre

Lisette Oropesa reine du bel canto dans la reprise des Puritains à l’Opéra de Paris

Cette secrète beauté trouve en Lisette Oropesa, une incarnation confondante de vérité. Aucune note, aucune vocalise n’a d’autre but que la révélation d’un monde intérieur en constante métamorphose. Dès ses premières errances, parmi les herses de ferraille sur tournette qui servent de décor, son jeu fluide suggère la tragédie. Présence rayonnante, belcantiste exemplaire (admirables « messa di voce »), sa vocalité pleine et fruitée captive et touche de la première à la dernière mesure.

—  Bénédicte Palaux-Simonnet  •  Crescendo Magazine

I Puritani, vu par un amateur

Lisette Oropesa dans le rôle d’Elvira. Tu en as le souffle coupé, heureusement elle non : la voix est charmante mais ton œil expert voit qu’elle commence par un “check” dans une vocalise d’une difficulté redoutable et tu sens qu’elle tâte le terrain en sportive chevronnée.

À lire également : le compte-rendu complet de la soirée sur Ôlyrix
Tu sais qu’elle connaît le parcours, qu’elle estime jusqu’où, ce soir-là, ses forces pourront la mener. Ductile, sa voix l’est : le son est rond, l’étoffe soyeuse, la ligne souple. Le soutien, aujourd’hui, répond bien et tu sens l’artiste s’impliquer de plus en plus dans le rôle, en confiance, ouvrant sa vigilance au plaisir du jeu et de la musique. Chez toi, un plaisir similaire, par procuration, par empathie, te fait respirer avec elle, fermer les yeux lorsque le son est trop beau, soupirer lorsqu’il est triste… vous formez ce corps double et étrange qui partage un savoir qu’elle porte à la scène avec une témérité que tu n’as pas osé avoir. Tu es ému parce que tu aurais voulu ou peut-être pas, mais si elle a voulu, elle, tu es heureux parce qu’elle y parvient et que tout, ce soir-là, est une formidable leçon de chant, de scène et d’art.

—  GMA  •  Classy Keo

CRITIQUE, opéra. PARIS, Opéra Bastille, le 6 février 2025. BELLINI : I Puritani. L. Oropesa, L. Brow

Dans le rôle d’Elvira, Lisette Oropea est époustouflante de naturel ; sa voix brillante sans être désincarnée, doublée d’une remarquable présence scénique, n’escamote jamais une diction toujours très claire, y compris dans les passages les plus virtuoses (impressionnante variation sur « Vieni al tempio ! »). Quant à sa scène d’égarement, elle est d’anthologie.

—  Jean-François Lattarico  •  Classique News

Les puritains, opera de Vincenzo Bellini, livret de Carlo Pepoli, direction musicale de Corrado Rova

A commencer par Lisette Oropesa. Une diva assoluta, vraiment, qui s’empare de ce rôle avec un engagement sans faille, une vérité troublante, portant Elvira aux confins d’une folie qui se refuse au spectaculaire, à l’expressionisme ou l’histrionisme, pour n’être que dans l’expressivité pure de son chant, dépouillé de toute afféterie et qui vous tétanise par ce qu’elle révèle et recèle de souffrance inconsciente. Le choc est grand, l’émotion dans la salle palpable. Et les moyens vocaux de la soprano stupéfient. Aisance dans les aigus aériens comme dans les vocalises déroulées sans effort apparent, piani effilées, souffle maîtrisé. A chacune de ses apparitions, qui la voit s’enfoncer davantage dans ce cauchemar, de plus en plus absente à elle-même, la salle, suspendue, semblait retenir son souffle.

—  Denis Sanglard  •  Un Fauteuil Pour l'Orchestre

Les Puritains à l’Opéra Bastille – Le bel canto à la fête – Compte rendu

Funambule et fantomatique, Lisette Oropesa offre une mémorable prestation ; virtuose accomplie à la voix souple et ondulante (Polonaise), son personnage allie beauté de la ligne et rondeur du timbre (Folie) à une grammaire belcantiste des plus développées. Cette sportive, adepte de la course à pied, ici en perpétuel mouvement, respire la musique avec grâce et trouve dans cette partition la clé d’une interprétation émouvante et hautement recherchée,

—  François Lesueur  •  Concert Classic

À Bastille, Laurent Pelly met en cage Les Puritains

son Elvira domine par la justesse impeccable du colorature, l’élégance dans les changements de registre et une aisance scénique confondante. Pourtant, c’est peu dire que l’acte II ne ménage pas son personnage, psychologiquement torturé par la trahison d’Arturo, naviguant entre folie et désespoir : Lisette Oropesa tient la barre avec une agilité et un naturel d’autant plus désarmants qu’elle insuffle au belcanto cette dimension supplémentaire de tragédienne, réservée aux plus grandes. S’extirpant de la simple et caricaturale démonstration de virtuosité, la soprano prête à son Elvira, par son ampleur dramatique, des allures de Violetta.

—  Erwan Gentric  •  Bachtrack

"Les Puritains" à l'Opéra Bastille : la soprano américaine Lisette Oropesa époustouflante en Elvira

Lisette Oropesa nous fait entrer dans l'univers d'Elvira, un gouffre de souffrance avec quelques rares moments de lucidité, la folie lui permettant des joies éphémères. La jeune femme rejette l'exaltation de la patrie et de la guerre, devient misophone face à toute composition militaire.

—  Mohamed Berkani  •  FranceTV Info

Lisette Oropesa, souveraine dans « Les Puritains » à l’Opéra Bastille

Une Elvira d’exception
Sur scène, Lisette Oropesa captive dès son entrée. Son timbre lumineux, sa souplesse vocale et son art du legato servent à merveille l’écriture raffinée de Bellini. Dans Son vergin vezzosa, elle joue sur une fragilité émouvante, teintée de pressentiment. Puis, à mesure qu’Elvira sombre dans la folie, la soprano impressionne par la finesse de son interprétation dramatique. Son O rendetemi la speme est un sommet d’émotion, avec des pianissimi suspendus et des aigus cristallins qui glacent et bouleversent tout à la fois.

—  Entrevue  •  Entrevu.fr

BELLINI, I Puritani – Paris (Bastille)

La soirée est portée au firmament par son plateau vocal exceptionnel. Lisette Oropesa crève la scène. Les aigus atteints avec naturel, les vocalises qui s’enchaînent avec fluidité, le souffle parfaitement maîtrisé, les piani qui franchissent l’orchestre avec insolence : la soprano américaine est tout simplement sidérante. Outre ses moyens vocaux hors-normes, le jeu scénique est fin, varié, crédible. Les scènes de folie lorgnent moins du côté d’une démence maniérée ou étrange que vers un choc émotionnel impossible à gérer, à comprendre et à saisir. 

—  Tancrède Lahary  •  Forum Opéra

Parigi, Opéra Bastille – I puritani (con Lisette Oropesa)

E, certo, lo spessore del cast e il livello altissimo della performance della protagonista Lisette Oropesa non possono che sancire il trionfo di questa produzione. Pur essendo oramai un’affermata e celebrata interprete belcantistica, il soprano cubano-statunitense ha iniziato a frequentare il repertorio belliniano relativamente di recente (debuttando come Giulietta e, appunto, come Elvira nel 2022). Ed è forse per questo che l’Elvira apparsa sul palco di Bastille, più che una vergin vezzosa, è un personaggio a tutto tondo, che travalica gli angusti confini imposti dalla drammaturgia del libretto, e nella cui psicologia tormentata a tratti crediamo di scorgere, come in filigrana, il volto di Lucia Ashton (non a caso, uno dei suoi cavalli di battaglia). E quindi la facilità prodigiosa nei virtuosissimi delle colorature belcantistiche (che vanno tutti a segno) non sfocia mai in ornamentazioni “di bravura” fine a se stesse ma è invece sorretta da una robusta accentazione drammatica, in special modo nel registro grave, dove la voce mostra un bel colore brunito.

—  Guido Giachetti  •  Conessi all'Opera

Les Puritains à l’Opéra de Paris, après le disque, la version live !

Aux applaudissements, c’est Lisette Oropesa qui emporte tous les suffrages : dès les premières phrases (si difficiles), elle impose une voix brillante et colorée, au medium charnu, capable de vocaliser avec précision et de pousser jusqu’à des suraigus puissants (elle ose même la variation assassine sur “Vieni al tempio!”).

—  CJM  •  Olyrix

Lisette Oropesa, grande Elvira dans la reprise des « Puritains » à l’Opéra de Paris

Son retour à l’acte II avec le « O rendetemi la speme » confirme son extraordinaire appropriation du rôle et la sensibilité avec laquelle elle livre ces airs magnifiques, s’appuyant sur son médium moelleux, dispensant de somptueux aigus piani filés. Elle assure ensuite crânement le « Vien, diletto, è in ciel la luna ! », en lien avec le chef qui joue des rythmes pour faire de l’air toute autre chose qu’un passage purement virtuose.  Ses interventions finales parachèvent enfin le parcours de cette héroïne qu’elle a menée à bon port malgré les écueils, et a finalement transcendé, en alliant virtuosité et sensibilité, et en rendant hommage à la difficile, mais si belle, écriture bellinienne.

—  Paul Fourier  •  Cult.news

Gala anniversaire

Gala anniversaire. 150 ans du Palais Garnier, 24 janvier 2025

Lisette Oropesa Mathilde souveraine, affichant un sens du phrasé unique, une élocution parfaite, un legato glorieux, bref une maîtrise sans faille du style rossinien.

—  Camillo Faverzani  •  Premiere Loge Opera

Recital

Stunning recital by Lisette Oropesa in Hamburg

Oropesa’s presentation was immensely detailed and finely chiselled. The placing of the voice in relation to different parts of her throat and indeed her entire face shifted in line and in harmony with the music. Her command of voice with all its numerous shades and nuances is quite considerable, and she was thus able to shape every moment of it at will, leaving nothing to chance. This control was at such a high level of excellence that it never came across as an intellectual effort, as mere technique, but was so much part of her holistic nature that the sounds she produced came across as effortless and spontaneous, not to mention her precise pronunciation. No wonder I overheard someone in the audience saying they could understand every single word.

—  Daniel Meyer-Dinkgräfe  •  Seen and Heard International

Staatsoper Hamburg: Ein kleines Lied sagte mehr als tausend Töne

„Im wunderschönen Monat Mai“, aus dem „Dichterliebe“-Zyklus. „Als alle Knospen sprangen/da ist in meinem Herz/die Liebe aufgegangen.“

Hier hing es um was, jenseits und vor allem: weit unterhalb der Koloraturen. Womöglich das Schwerste an diesem Abend für diese Sängerin, weil es so einfach zu klingen hat.

—  Joachim Mischke  •  Hamburger Abendblatt

Recital

Il virtuosismo di Lisette Oropesa

Più sobria ma marcata la bellissima aria da Soirées musicales, “L’invito” di Rossini, il discorso musicale scivola come fossero un unico strumento. In “La stella” e “La primavera” di Mercadante la forma sembra trasformata in un incantato virtuosismo tra sentimenti e voce, confidenziale, a tu per tu, come se fosse la prima volta che lo affronta. Mai un calo di tensione. Praticò dosa il volume distillando una serie di pianissimo, come sussurri che sfidano l'udito dei più nell’introduzione di “La Primavera”, magica. Qui il soprano era su timbri ideali, corposi, bruniti, come se Mercadante restituisse tutta l'espressività della voce della Oropesa, la sua genialità e bellezza. Conclude “Merci, jeunes amies” da Les vêpres Siciliennes di Verdi, preceduto da “È la vita un mar d’affanni”, “Stornello”, “Chi i bei dì m’adduce ancora”, “Perduta ho la pace” e si scardina ogni convenzione di interpretazione, di scansione ripetuta, dove scorre libero il fraseggio creando forme e prospettive mai osate prima.

—  Salvatore Morra  •  Giornale della Musica

Napoli, Teatro San Carlo – Recital di Lisette Oropesa

Fino poi a chiudere in gran trionfo, fra i lunghi e caldissimi applausi, con una raffica di quattro bis mozzafiato: la qui auspicata e vertiginosa al limite dell’eseguibile Danza dalle Soirées musicales di Rossini, l’aria parimenti velocissima Carceleras dalla zarzuela Las hijas del Zebedeo del compositore spagnolo di fine Ottocento Ruperto Chapí Lorente, un cult della canzone classica napoletana qual è I’ te vorria vasà di Eduardo Di Capua pubblicata nell’anno 1900 – con sorprendente padronanza nella dizione del testo – e, accontentando la richiesta espressa a gran voce da uno spettatore di barcaccia, l’Amami Alfredo estratto dalla Traviata di Verdi gestualizzandone il peso dell’”Addio” a braccia curve verso l’alto come a calcare simpaticamente l’ormai opportuno distacco al culmine di un vero e proprio tour vocal de force.

—  Paola De Simone  •  Conessi all'Opera

Naples, Oropesa/Praticò concert, 01/09/2025

Si apprezzano nell’interpretazione di Lisette Oropesa la cavata e l’afflato lirico, l’abbandono alla elegante cantabilità delle melodie di Mercadante, l’irrobustimento del peso specifico della sua vocalità, che in queste pagine anticipa, in un recital dalla coerente e ben ponderata scelta dei brani, quella appropriata alle quattro successive romanze da camera di Giuseppe Verdi, È la vita un mar d’affanni, Stornello, Chi i bei dì m’adduce ancora, Perduta ho la pace. La lettura di queste quattro pagine è un microcosmo di stati d’animo, di fraseggio ricercato, un esempio di versatilità. Qui Lisette Oropesa riesce a trovare la “tinta” più appropriata per ciascuna romanza, la giusta accentazione, la migliore prosodia per ogni parola.

—  Luigi Raso  •  L'ape musicale

Napoli - Teatro di San Carlo: Lisette Oropesa

Dopo avere riservato applausi calorosi durante la serata, al termine il pubblico si è scatenato in ovazioni e acclamazioni interminabili, da qui una serie di bis: dalla Danza rossiniana di cui abbiamo detto a un’aria dalla Zarzuela Las Hijas del Zebedeo di Ruperto Chapí, terminando con “I’ te vurria vasa’”, omaggio a Napoli commovente per lo scrupolo esecutivo e l’intensa espressività messa nei versi, tra l’altro con ottima dizione. Bellissima chiusa per una serata da inserire fra le migliori di questa stagione sancarliana.

—  Bruno Tredicine  •  Opera Click

I Puritani (Elvira)

Belcanto-Glanz in höchsten Tönen

Nach der Pause tritt Oropesa nicht nur in einem wallenden schwarzen Kleid als Ausdruck von Elviras geistiger Umnachtung auf, sondern singt die Partie größtenteils auch noch auswendig. Die große Wahnsinnsszene im zweiten Akt setzt sie darstellerisch überzeugend um. Dabei wirkt ihr Sopran in den zerbrechlichen Höhen nahezu entrückt. Der Auftritt auf die Bühne wird von Oropesa regelrecht inszeniert, wenn sie sich an den Notenständern abstützt, die sie allesamt herunterdrückt, um ihrem Spiel mehr Ausdruck zu verleihen.

—  Thomas Molke  •  Online Musik Magazin

Erl, Tiroler Festspiele – I puritani (con Lisette Oropesa e Mattia Olivieri)

Sugli scudi, due degli interpreti principali. Lisette Oropesa, che canterà prossimamente il ruolo a Parigi, ha fatto sensazione con un canto che, senza insistere troppo su sopracuti, messe di voce e ornamentazioni aggiunte, mirava soprattutto a restituire un vero personaggio. In una prestazione di simile livello, le va riconosciuta una scena della pazzia del secondo atto memorabile anche per la gestualità, non condizionata per una volta dallo spartito sul leggio. Peccato che non si eseguisse il finale scritto per la Malibran, ma la polacca, i duetti con basso e tenore, e il suo “Ah vieni al tempio” (uno di quei momenti dove la musica di Bellini tocca il cielo e i cuori) verranno ricordati e giustamente.

—  Jorge Binaghi  •  Conessi all'Opera